Brettener Faustballer bereichern die zweite Bundesliga

(GG): Die erste Männermannschaft des TV Bretten hat sich nun auch im Hallenfaustball erfolgreich in der zweiten Bundesliga etabliert. Nachdem das junge Team im letzten Jahr bereits im Feldfaustball den Sprung in die zweithöchste deutsche Spielklasse schaffte und die Saison mit einem ausgeglichenen Punktekonto im sicheren Mittelfeld beendet hatte, setzte Spielertrainer Philipp Brüggemann das Saisonziel mit Platz 3 – 5 diesmal höher an. Die Qualität des Kaders konnte vor der Saison durch die Verpflichtung von Allrounder Tim Ludwig weiter verstärkt werden. Insbesondere im Angriff, wo bisher nur Philipp Brüggemann und Volker van Dawen zu Verfügung standen, wurde das Team damit flexibler und konnte so auch verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. In der Defensive wurde Martin Link zu einer wertvollen Verstärkung. Der Abwehrspezialist kam zwar schon in der letzten Feldsaison neu ins Team, stand da aber nur sporadisch zur Verfügung. In dieser Saison konnte er nun richtig durchstarten, so dass auch die Brettener Abwehr mit den Stammkräften Timo Schneider, Jens Wahl, Marcel Gieringer, Zuspieler Gregor Glaser und Kapitän Fabian Knapp noch flexibler und sattelfester wurde. Das gesamte Team zeigte sich in dieser Saison gereift und bereicherte die zweite Bundesliga in Ihrer Premierensaison mit vielen tollen Leistungen. Das Team gewann bis die Partien gegen Meister FFW Offenburg und Vizemeister TSG Tiefenthal sogar alle Spiele, und schaffte so in der Abschlusstabelle mit 24:8 Punkten den erhofften dritten Platz.

„Mit ein wenig mehr Glück wäre sogar noch ein Platz weiter vorne drin gewesen,“ meint Philipp Brüggemann. „Da sich sowohl der Meister als auch der Vizemeister aus unserer Liga bei den Aufstiegsspielen zur ersten Bundesliga durchgesetzt haben und nur ein Absteiger aus der ersten Liga in unsere Liga zurück kommt, zählen wir im nächsten Jahr sicherlich zum Favoritenkreis. Wir werden uns in Kürze zusammen setzen um die Personalplanungen für die nächste Feldsaison abzuschließen. Wenn wir in dieser Konstellation weiter arbeiten können, muss auch dort mindestens wieder der dritte Platz heraus springen.“