Männer bleiben in der zweiten Bundesliga

Rendel (GG): Am letzten Spieltag der zweiten Bundesliga West hatten die Brettener Faustballer mit zwei klaren Siegen noch die Chance, am Tabellensechsten TuS Koblenz vorbei zu ziehen und so den Klassenerhalt aus eigenen Kräften zu schaffen. Im ersten Spiel traf das Team von Trainerduo Erik Münzenmaier und Marco Kühner auf den bereits sicheren Absteiger TV Rendel aus Hessen. Der Brettener Angriff mit Alexander Thau am Spielschlag und Volker van Dawen an den Angaben war sehr effektiv und setzte den Gastgeber konstant unter Druck. Die Defensive musste die Ausfälle von Fabian Knapp und Timo Schneider verdauen, stand in der Konstellation mit David Weschenfelder und Tim Ludwig, sowie Gregor Glaser im Zuspiel aber sehr sicher. Der TVB ließ Rendel keine Chance und gewann das Spiel klar mit 11:7, 11:5 und 11:6.
Das letzte Saisonspiel gegen den Tus Koblenz stand dann unter besonderen Vorzeichen, da der Sieger den Klassenerhalt sicher hatte. Das Team ging hochmotiviert in die Partie und war von Anfang die bessere Mannschaft. Der erste Satz ging mit 11:5 klar an den TVB. Im zweiten Satz konnte Koblenz aber gut dagegen halten und zwang Bretten in die Verlängerung. Dank einer kämpferisch starken Leistung sicherte man sich letztlich aber auch den zweiten Satz mit 12:10. Danach war man wieder klar dominierend und schaffte mit 11:6 einen glatten Dreisatzerfolg. Damit sprang man doch noch auf den letztlich rettenden sechsten Tabellenplatz. Da aus der ersten Liga nur eine Mannschaft in die zweite Liga-West absteigt, steigen in dieser Saison aus der zweiten Liga-West maximal drei Teams ab. Das bedeutet, dass der Tabellenneunte TV Weisel 2 und der Achte TV Rendel den Gang in die Verbandsliga antreten müssen und der nun Siebte TuS Koblenz eventuell folgt, je nachdem wie die Aufstiegsspiele ausgehen. Bretten ist auf Platz sechs gerettet und am Ende mit 14:18 Punkten punkt- und Satzgleich mit dem TB Oppau, der nur wegen des besseren Satzquotienten den fünften Platz belegt. Nach dieser nervenaufreibenden Saison mit viel Verletzungspech und Abstiegsängsten geht es nun in die Sommerpause. Gleichzeitig läuft die Kaderplanung für die Hallenrunde, wo sich das Team erneut in der zweiten Bundesliga beweisen muss. Beruflich bedingt wird Kapitän Timo Schneider das Team verlassen, dem die Mannschaft für seine langjährigen Einsatz dankt und alles Gute für die Zukunft wünscht.